334. Tag, Rest: 31 Tage

Die beliebtesten englischen Vornamen waren im letzten Jahr Amelia und Oliver. Der uralte Vorname George ist schwer auf dem Vormarsch; 2014 lag er schon auf Platz 10 und in diesem Jahr erwarte ich ihn noch weiter vorne. Kein Wunder, wenn es einen so niedlichen Toddler gibt, der vermutlich dem Namen eines Tage noch königlichen Glanz verleihen wird.

 

george
Die Royals sind beliebt. Ihre Vornamen gehören zu den beliebtesten in England. Der kleine George stielt den anderen locker die Show.

 

Emilia, Ava und Poppie sind erste Wahl für kleine britische Mädchen, die männlichen Babies werden auf Harry, Jacob und Thomas getauft. Also irgendwie sehr konservativ. Aber es gibt auch Vornamen, die in Vergessenheit geraten. Aus unterschiedlichen Gründen, sind sie auf einmal unbeliebt. Dazu gehören:

Gary: Seit 1996 wird der Name nur noch selten gewählt. Ist es der Glitter-Effekt? May be.

Simon: Nur noch 150 britische Babies bekamen im letzten Jahr diesen Namen. Auch dieser Name scheint ein Opfer der 1980er Jahre zu sein. Vorbei ist vorbei.

Colin, Ian und Mark will heute auch keiner mehr heißen. Ein- oder zweisilbig ist out.

Dasselbe gilt für Lee und Craig. Sogar Paul wurde aussortiert. Da hilf auch der Beatles Bonus nichts.

Wie es bei den Mädchen aussieht weiß ich leider nicht. Ich hatte ja Glück bei der Taufe. Der sperrige Name Brigitte wird in England zu Bridget oder Bridie. Und George nennt mich sowieso Honey, was ich mit einem Sweetheart pariere. Das ist so Old School, das es schon wieder gut ist.

 


George sagt: “Harry, George and William are back on the rise.” 

Ich sage: “Nomen est omen.”


 

 

Was passierte noch am 30. November?

 

de

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