Englische Kinderbücher sind etwas ganz Besonderes. Ich lese sie gerne, sie helfen mir die Sprache zu lernen, ohne große Mühe. Außerdem geben sie einen tiefen Einblick in das englische Gemüt und das schaue ich mir gerne an. Autoren wie Betrix Potter, Michael Bond, James M. Barrie oder A. A. Milne sind weltbekannt. Zwei von ihnen haben einen Teddybären zur Hauptfigur ihrer Geschichten gemacht. Beide Autoren wurden im Januar, unter dem Zeichen des Steinbocks, geboren. Wer etwas von der Astrologie versteht, wird sich darüber zunächst einmal wundern. Aber sobald wir tiefer graben, stoßen wir auf den Grund. Beide Helden, Winnie-the-Pooh + Paddington Bear, haben harte Schicksale zu tragen. Sie meistern ein Leben, dass dem einsamen Steinbock bekannt sein könnte.

Pooh der Bär wurde von Alan Alexander Milne in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts erfunden. Das geschah in London, in Chelsea, wo Milnes Sohn, Christopher Robin, am 21. Aug. 1920 auf die Welt gekommen war. Einige Jahre später, und nur ein paar Straßen weiter, kam ein Mädchen zur Welt. Ihr Name ist uns allen bekannt, sie ist die regierende Queen Elizabeth II. Es ist kein Geheimnis, dass die Königin ein großer Winnie-the-Pooh Fan war und ist. Und so kommt es, dass der Honig-verliebte Bär öfters mal zum Buckingham Palace wandert, um dort zu gratulieren, indem er beispielsweise ein Gedicht vorliest. So geschehen, anlässlich des 90. Geburtstages der Queen.

 

Alle Zeichnungen von Disney

 

Als Prince George geboren wurde, war Winnie wieder unter den ersten Gratulanten. Später tauchte der kleine Thronfolger in einer Zeichnung auf, die Winnie mit seinen Freunden Christopher Robin, Piglet und Eeyore zeigt, wie sie alle die Mall entlanglaufen. Und so ist es eigentlich kein Wunder, dass Winnie sich jetzt erneut auf die Pfoten gemacht hat. Diesmal ist er nach Windsor gewandert, wo er Meghan und Harry zur Geburt ihres Sohnes gratulieren will. Unter seinem Arm trägt er ein dickes Buch, das von einer Krone auf dem Deckel geziert wird. Darin sind sicherlich die vielen Abenteuer zu finden, die er in seinem langen Leben erlebt hat. Und die will er jetzt den jungen Eltern schenken, damit sie daraus abends ihrem Sohn vorlesen können.

 

 

Von Meghan wissen wir, dass sie einen Lifestyle Blog hatte, der den Namen TIG trug. Das war von Tigger abgeleitet, einer der engen Freunde von Winnie-the-Pooh. Und Harry hatte sich als ‘sentimental fan’ geoutet, als er seinem Neffen Louis eine Erstausgabe von Winnie-the-Pooh schenkte. Die Disney Leute, die inzwischen alle Rechte an dem Buch haben, reagierten und produzierten einen kurzen Film. Der ist wirklich niedlich geworden und ich denke nicht nur die Eltern von Archie Harrisson freuen sich über den liebevollen Gruß. Da gibt es noch mehr Familienmitglieder, die sich den Trailer voller Freude ansehen werden.