Eigentlich wollte ich nie wieder ein Rezept veröffentlichen. Beim roly-poly ist mir ein schwerwiegender (Tipp-) Fehler unterlaufen. Das ist peinlich. Ich versuche es aber doch noch einmal, allerdings mit dem Hinweis “ohne Gewähr und Haftung”. Insbesondere was die Figur angeht, die könnte leiden.

Ich habe Karamell-Nuß Brownies gebacken. Die waren so lecker, dass ruckzuck der Teller leer war. “These brownies are to die for“, wie es George formulierte.

Fangen wir also an:

Für etwa 15-20 Brownies, je nach Größe des Brownie-Blechs, braucht man:

200 g ungesalzene Butter

200 g dunkle Schokolade (Kakao-Anteil ab 70%)

250 g Muscovado Zucker (dunkler Rohrzucker)

3 große Eier

100 g Mehl

40 g Kakaopulver

Halber Teelöffel Backpulver

100 g gehackte Pecan Nüsse (oder Walnüsse. Haselnüsse gehen auch.)

ca. 1/4 Liter Karamellsoße (selber machen *) oder fertig kaufen)

*) Zutaten für Karamellsoße: 50 ml Wasser, 200 g Zucker, 50 g Butter, 170 ml Sahne

Meine Karamell-Nuss-Brownies sind nicht alt geworden.

Und dann geht es los. Teig rühren, Brownies formen, backen und genießen.

Butter und Schokolade langsam zusammen im Topf schmelzen lassen und dann die Masse abkühlen lassen. Auch das langsam.

Der Zucker wird mit den Eiern verrührt, gut schlagen, es soll eine feste bzw. angedickte Masse werden. Die inzwischen abgekühlte Schokoladenmasse wird dann untergerührt.

Schließlich fügen wir das Mehl, den Kakao, das Backpulver und eine Prise Salz hinzu. Zum Schluß werden die Nüsse untergerührt. Alles gut vermengen.

Damit ist der Teig fertig und kann in das eingefettete Brownie-Backblech *) gefüllt werden. Nicht gleich alles einfüllen. Erstmal nur die Hälfte des Teigs verteilen, also alle Vertiefungen halb füllen.

*) Es gibt verschiedene Brownie-Backbleche. Entweder mit einzelnen Formen oder ohne Teilung, also ein große quadratische Form. Nur dann müssen die Brownies nach dem Backen geschnitten werden.

Mit dem Löffel wird dann die Caramelsoße darüber gefüllt. Immer kleine Klackse auf jeden Kuchen träufeln und dann leicht verstreichen.

Nun wird der restliche Teig eingefüllt und glatt gestrichen. Man sollte das Glätten sorgfältig machen, damit keine “Löcher” bleiben.

Ich habe das Blech dann im vorgewärmten Backofen bei 180° gebacken. Nach ca. 25 Minuten waren die Brownies fertig. Man sieht es an der goldbraunen Kruste, die sich oben bildet. – Nach Auskühlen können sie aufgeschnitten werden.

Das Rezept lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Man kann die Kuchen auch mit Marmelade oder Honig füllen. Vanille, Mohn, Früchten …

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Brownie-Blech. Beides geht. Entweder gleich portioniert oder erst später aufschneiden. Ich habe das unterteilte, schneide die Brownies aber trotzdem noch einmal durch, “mundgerecht”.